Mission, Vision, Values

Organisationen werden zu Spielfeldern unerfüllter Ziele des Egos, eine tiefere Sehnsucht der Seele hat dort keinen Platz. Die Art und Weise, wie wir gegenwärtige Probleme von Organisationen zu lösen versuchen, machen die Lage schlechter und nicht besser.

Die meisten Organisationen haben viele Runden mit Change-Programmen, Fusionierungen, neuen IT-Systemen, neuen Leitbildern, strategischen Managementsystemen durchlaufen. Werte wurden entdeckt, benannt, designt, gedruckt von oben gepredigt und unten auswendig gelernt – Alles, nur nicht gelebt. Es macht den Eindruck, als hätten heutige Führungsprogramme ihre Grenzen erreicht und traditionelle Konzepte scheinen eher ein Teil des Problems zu sein, als dessen Lösung. Raupenpolitur statt wirkliche Transformation. Lösungen erster Ordnung, durch ein immer noch ein bisschen mehr desselben.

Die heutige Organisationsführung hat ihre Grenzen erreicht. Die Art und Weise des Wirtschaftens hat die Grenzen der Ressourcen unseres Planeten überschritten. Die meisten Menschen wissen inzwischen, dass sich etwas verändern muss und wir ein Spiel mit dem Feuer betreiben, in dem es um unsere Zukunft geht. Ökonomisch gesehen wird ein Modell des grenzenlosen Wachstums mit begrenzten Ressourcen unweigerlich an sein Ende kommen und die letzte Finanzkrise war vielleicht nur ein Vorbeben, dem noch größere Beben folgen werden.

Wir sehnen uns nach mehr. Nach etwas radikal anderem. Nach einer vollkommen neuen Art der Zusammenarbeit. Wenn es möglich ist, Organisationen zu schaffen, die mehr von unserem menschlichen Potenzial zugänglich machen, wir würden diese aussehen?

Die größte Gefahr des Umbruchs, ist nicht der Umbruch selbst – es ist das Handeln mit der Logik von gestern.

Peter Drucker

Können wir Organisationen schaffen, die von den Pathologien frei sind, die sich allzu oft am Arbeitsplatz zeigen? Frei von politischen Grabenkämpfen, Bürokratie und Konkurrenz? Frei von Stress und Burn-out? Frei von Resignation, nachtragenden Gedanken und Teilnahmslosigkeit? Frei von großspurigem Verhalten an der Spitze und der erschöpfenden Arbeit auf den unteren Ebenen?

Können wir Organisationen neu erfinden und ein neues Modell entwickeln das die Arbeit produktiv, erfüllend und sinnvoll macht? Können wir beseelte Arbeitsplätze schaffen – Schulen, Krankenhäuser, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen – wo unsere Talente sich entfalten können und unsere Berufungen wertgeschätzt werden?

Ich bin der Überzeugung: Ja, das geht und im Laufe der Geschichte hat die Menschheit mehrere Male die Art und Weise, wie Menschen zusammenkommen um gemeinsam zu arbeiten, neu erfunden – und dabei jedes Mal ein weitaus überlegeneres Organisationsmodell geschaffen.

Außerdem deuten alle Zeichen bereits darauf hin, dass ein neues Organisationsmodell kurz bevorsteht und auf seine Verwirklichung wartet.

 

Organisationen die diese Art der Zusammenarbeit bereits leben, haben drei große Durchbrüche umgesetzt:

  1. Selbstmanagement

  2. Streben nach Ganzheit

  3. Ausrichtung am evolutionären Sinn und Zweck der Organisation

Diese Unternehmen beschreiben sich als lebendige Organismen oder Ökosysteme, die sich immer weiter entwickeln zu mehr Ganzheit, Komplexität und Bewusstheit – eine lebendige Energie mit einem eigenen kreativen Potenzial. Dadurch werden Menschen ermutigt, eine eigene Entwicklungspraxis aufzunehmen. Es geht bei diesen Organisationen nicht mehr nur ums Geld, sondern

  • Um den Sinn und Zweck der Organisation in der Welt zu erfüllen
  • Menschen darin zu unterstützen ihr Leben zu verwirklichen

Ich setze mich dafür ein, diese wertvollen Praktiken zu verbreiten und dazu beizutragen, dass genau diese lebendigen ganzheitlichen Systeme entstehen können.

Dazu braucht es Bewusstheit zu erkennen, was ist, was sein soll und was werden will und den Mut, neue Wege zu wagen.

Vision Alexandra Aqual

Meine Vision sind Unternehmen,

  • in denen Bewusstseinsentwicklung stattfindet
  • in denen der Mensch in seiner Ganzheit die Bestimmung des Unternehmens erfüllt
  • die vernetzt und aktiv an der Entwicklung für eine nachhaltige Welt teilnehmen
  • die eine wirkungsvolle, sinnvolle und beseelte Form der Zusammenarbeit entwickeln
  • die Wachstum nicht nur als eine Zunahme von Wissen, sondern auch als eine Erweiterung von Verhaltensmöglichkeiten betrachten

 

Ein gutes Hilfsmittel dazu, ist Spiral Dynamics. Ein System mit dem wir erkennen können, welche Werte in einem Unternehmen, einer Organisation vorhanden sind, was es braucht um die Umwelt zu gestalten und sich entsprechend weiter zu entwickeln.

Vision Alexandra SD

Wertemodell

 

Spiral Dynamics geht auf die Forschungsarbeiten von Clare W. Graves (1914-1986), Psychologieprofessor am Union College New York, zurück. Er fertigte ein 9 stufiges Modell unsere Bewusstseinsentwicklung zu beschreiben. Nach diesem Modell verläuft unsere Entwicklung stufenförmig und pendelt Schritt für Schritt zwischen Ich- und Wir-Bezug. Von der fundamentalsten Lebensstufe der Farbe „Beige“ über „Purpur“, „Rot“, „Blau“, „Orange“, „Grün“, „Gelb“ und „Türkis“ bis zur obersten Lebensstufe in der Farbe „Koralle“ (siehe Kasten).

Eine tiefe Auseinandersetzung damit, macht Führung in der VUCA Welt möglich. Ermöglicht, sich den Herausforderungen im Recruiting, in der Zusammenstellung von Teams und den Ansprüchen der Generation Y zu stellen. Denn gerade diese Generation, ist nicht mehr unter dem Primat des Befehls aufgewachsen, sondern schätzt Aspekte wie Auswahl und Freiwilligkeit, Attraktivität und Wahlfreiheit. Diese Generation entscheidet für sich selbst, was sie als wertvoll und überzeugend empfindet und für sinnvoll hält. Die meisten dieser Generation wollen Teil einer Aufgabe, einer großen Sache sein und Sinn in ihrer Arbeit finden.

Und genau darauf gilt es, sich in Zukunft vorzubereiten, um dadurch Zukunft zu gestalten.

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