Mission, Vision, Values

Mehr über mich – Alexandra Stöhr

Was ich mache, hat Geschichte!

Mein Start in eine integrale Persönlichkeitsentwicklung begann eigentlich schon im Alter von 17 oder 18 Jahren. Damals begeisterte mich Erich Fromm mit seinem Buch „Die Kunst zu lieben“. In der Folge las ich Fromms Gesamtwerk, tauchte tief in die Psychologie C.G. Jungs ein, interessierte mich für Psychologie und Philosophie und entwickelte mich immer mehr zum Querdenker, der herrschende Systeme in Frage stellt.

Meine tiefgreifendste Initiation durfte ich mit 26 erfahren. Bis dahin lief mein Leben in den üblichen Bahnen: Ausbildung und Studium, erster Arbeitsplatz, sehr gute Karriereaussichten. Bis dahin war alles was ich las und lernte, reines Interesse. Das alles und mein Blick auf die Welt sollten sich mit Geburt des ersten Kindes radikal verändern. Durch eine vom Arzt unbemerkte Schwangerschaftsvergiftung, kam mein Kind durch einen Notkaiserschnitt in der 36. Schwangerschaftswoche mit nur 1.100 Gramm zur Welt. Es folgten mehrere Operationen und insgesamt 1 Jahr Aufenthalt auf einer Kinderintensivstation, bis ich mein Kind endlich mit nach Hause nehme durfte. In dieser Zeit konnte ich sehr eingehend erfahren, was es heißt, tagsüber mit einer Hiobsbotschaft nach der anderen konfrontiert zu werden, schlimmste Zukunftsprognosen zu erhalten, um Leben und Zukunft zu bangen und abends in einen Sportwagen zu steigen, um nach Hause zu fahren.

Wer so etwas erlebt, erkennt den wahren Wert all dieser begehrenswerten Statussymbole.

Für mich begann damals eine Zeit der Suche. Nicht nach dem üblichen Warum. Warum ist mir das passiert? Warum wir beide?

Es begann eine Suche nach dem daraus resultierenden Sinn. Dem Sinn meines Lebens. Dem Sinn dessen, was ich daraus lernen sollte. Die Suche nach einem Weg, damit umzugehen.

Es begann ein Weg der Suche nach Möglichkeiten der Veränderung, denn mit vielen Diagnosen und Prognosen konnte ich mich nicht anfreunden. Ich stellte radikal in Frage, dass es möglich ist, Menschen aufgrund einer Diagnose die gesamte Zukunft vorher zu sagen.

Es begann ein Weg, mich mit Victor Frankl auseinander zu setzen. Mit Buddhismus und Spiritualität. Mit dem Christentum und all seinen Lehren – den apokryphen Schriften, der Gnosis. Mit Zen-Buddhismus und Taoismus. Mit östlicher und westlicher Philosophie. Mit Psychologie und Pädagogik. Ich las, was mir in die Finger fiel. Ich belegte einige weitere Studiengänge, besuchte Seminare und Weiterbildungen zu diesen Themen. Viele gute Samen fielen auf einen vorbereiteten Boden. Das ließ mich auch gleichzeitig erkennen, was praxistauglich ist und was nicht.

Es begann ein Weg, der langen und langsamen Heilung. Über 15 Jahre wusste ich nicht, ob mit meinem Kind alles gut werden wird. Wusste nicht, wie lange es dauern wird, bis dieser schwierige Start ins Leben und der damit verbundene Entwicklungsrückstand ausgeglichen sein würde. Die Ehe hielt den Belastungen nicht stand. So kam hinzu, dass ich allein erziehend mit zwei Kindern, voll berufstätig, immer wieder neue Wege suchen musste.

Ich las, was mich lehrte und stärkte: Eine Situation auszuhalten, für die kein Ende in Sicht war. Eine Situation zu verändern, die die schlimmste denkbare Zukunft voraus sagte. Damals begann auch mein Einstieg ins NLP, Transaktionsanalyse und systemische Theorien und all das zusammen genommen war mein Glück – war unser Glück.

Ich wurde wach und wacher. Stellte andere Fragen, fand andere Wege. Erlebte wie eingefahren und begrenzend einige unserer Systeme in ihrem Denken sind.

Heute ein gesunder junger Mensch, der seinen Weg geht und seine Berufung lebt.

Dieses Erwachen und Erkennen führte auch in meiner beruflichen Laufbahn, die damals aus Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung bestand zu einem anderen Denken.

Der Homo Ökonomicus auf den fast die gesamte Wirtschaftswissenschaft aufbaut und lehrt, dass der Mensch lediglich aufgrund rationaler Entscheidungskriterien handlungsfähig wäre, wurde für mich immer mehr zu einer rein illusionären Gestalt einiger Theoretiker mit wenig Ahnung vom realen Leben.

Wenn ich heute so zurück blicke, so ist das alles, was ich lebte und erlebte nicht nur ein Lebenslauf gelebter Resilienz. Es ist ein Lebenslauf, der zeigt, dass Glaube, Querdenken, Fragen stellen und der Mut, sich gegen den Mainstream zu stellen, tatsächlich Berge versetzen kann.

Es ist ebenfalls ein Lebenslauf der mich erkennen ließ, dass nicht alles im Leben ein Problem ist, denn Probleme kann man lösen. Ein Leben, das mich dazu führte, zu erkennen, dass Einiges auch einfach „Leben“ ist mit Situationen, die man aushalten und annehmen muss und erst dadurch Veränderung entsteht. Erkennen wie stark und mutig eine Vision und ein starkes „Warum“ macht, für das es sich zu kämpfen und zu leben lohnt.

„You´re gonna be happy“ said life. “But first I´ll make you strong”

Für mich änderte sich der Berufsweg: Mir wurde bewusst „Ich habe Menschen etwas zu geben“. Mein ursprünglicher Berufswunsch Psychologie zu studieren, drängte sich immer mehr in den Vordergrund. Mit einem kurzen Zwischenstep als Führungskraft im Investmentbereich, wechselte ich 1997 ins Soziale. Neben der kaufmännischen Leitung gehörten nun auch Präventionsveranstaltungen und Seminare zu meinem Aufgabengebiet. Noch einmal 10 Jahre des Lernens, der Erfahrungen, der Neuausrichtung.

Ab 2001 gab ich nebenberuflich Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung und 2006 stellte ich mir schließlich die Frage, wie mein gesamter Lebensweg in der Selbständigkeit zu verbinden ist.

  • Wirtschaft und Soziales

  • Philosophie und Psychologie

  • Östliche und westliche Erkenntnisse und Wege

  • Ruhe und Achtsamkeit, Entwicklung und Dynamik

Auch die einzelnen praktischen Wege, die ich ging, wollte ich verbinden: Yoga, asiatischen Kampfsport – Bruce Lee faszinierte mich schon mit 16 – Ausdrucksmalen, Meditation, Trommeln.

Es entstand in meinem Kopf ein Konzept, all das, was Menschen brauchen, um sich selbst zu erkennen, all das, was ich auf meinem Lebensweg kennen gelernt hatte, miteinander zu verknüpfen.

Viele Marketingtheoretiker rieten zu spitzen Positionierungen: Nur ein Weg würde gehen. Nur ein Weg ließe sich vermarkten. „Du kannst nicht alles haben“ , „Du musst dich für Eins entscheiden“ waren die typischen Sprüche.

2008 begegneten mir die Thesen und Theorien Ken Wilbers und mir wurde so nach und nach bewusst: Genau das was ich wollte, was ich 2006 schon umsetzen wollte, genau das ist in der integralen Theorie enthalten. Genau mein Lebensweg spiegelt sich in dieser Theorie.

Eine Verbindung der Weisheitslehren dieser Welt. Eine Verknüpfung von innen und außen, von individuell und kollektiv. Eine Verbindung von Kognition, Empfindungen und Handeln. Ein Kennenlernen seiner Selbst. Ein Werden, der du bist.

Ein aushalten, innehalten, loslassen, sich einlassen, zulassen, anhalten, nachdenken, gestalten, verändern.

Achtsamkeit und Präsenz, Kraft und Mut, Herz und Hirn. Intuition und Wissen.

Genau das ist der Weg meiner Vergangenheit und genau der Weg, den ich in Zukunft mit meinen Seminar- und Ausbildungsteilnehmern beschreiten werde. Lange hatte ich mich damit geplagt, mich entscheiden zu müssen. Entweder der Weg des Business oder der Weg der Spiritualität. Bis ich erkannt, dass mein Weg nicht in der Trennung sondern in der Verbindung besteht. Und daher für mich gibt es nur einen Weg.

Und dieser Weg heißt

Integral

Was entstanden ist, ist ein Seminarzentrum, das alles verbindet, was zur Nachhaltigkeit, zu einer Veränderung von Systemen, Erweiterung unseres Menschseins, zu einer Ko-Kreation und zu einem starken ICH und damit einem starken WIR beitragen wird.

Und wer kann dazu mehr beitragen, als Menschen, die das Leben nicht nur aus dem Lehrbuch kennen, sondern solche, die ihre Lebenswege gegangen sind und aus Erfahrung lehren.

Ich habe aus meinem Leben eine Fülle von Erfahrungen mitnehmen dürfen. Das hat mich folglich auch stark gepägt. Ich kann mich in viele Situationen hinein versetzen und verstehe meine Kunden und Seminarteilnehmer sehr gut. Ich habe viele Stationen in meinem Leben durchlaufen, von der Basis bis zur Führungsetage, vom betriebswirtschaftlichen bis zum sozialen, vom immer wieder neue Wege suchen als allein erziehende und allein ernährende Mutter in schwierigen Situationen.

Ich weiß, was es bedeutet unter Hochspannung zu leben, in schwierigsten Situationen Entscheidungen zu treffen und sich immer weiter zu entwickeln.

Als Ergebnis aus all dem, habe ich aber auch gelernt, dass es wenig hilfreich ist, mit Wattebäuschchen zu werfen. Es ist nicht nur nicht hilfreich, sondern in einigen Fällen auch kontraproduktiv. Ich nenne die Dinge beim Namen, denn nur so findet wirkliche Entwicklung statt und eine tief verwurzelte innere Standfestigkeit, die wir in einer sich immer schneller verändernden Welt brauchen.

Vision, Mission, Werte

 

Unsere Ausbildungen befähigen Menschen sinnstiftende Formen des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit zu gestalten. Lernende Menschen, lernende Organisationen und Unternehmen die sich regelmäßig neu erfinden.

Ich freue mich, auf jeden einzelnen Teilnehmer, der sich auf den Weg macht, sich selbst zu erkennen, sein Original zu leben und seinen Platz im Leben zu finden.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass reflektierte Menschen reflektierte Organisationen erschaffen. Nachhaltige Menschen, nachhaltige Systeme. Gesunde und zufriedene Menschen zu einer gesunden und zufriedenen Wirtschaft beitragen.

Für uns. Für unseren Planeten. Für unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkelkinder.

Ich liebe die Querdenker. Ich liebe Menschen und Unternehmen, die die eingefahrenen Pfade verlassen und gemeinsam eine enkelgerechte Zukunft gestalten.

Für sich. Für ihre Mitarbeiter. Für ihre Unternehmen.

Ich freue mich darauf, dich kennen zu lernen und dich ein Stück deines Weges zu begleiten

Deine

Alexandra Stöhr

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